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Im Zweifel dumm

Sammelrezension künstliche Intelligenz - zweite Folge
Rezensionen: Katja Reichgardt, Mitarbeit: Winfried Kretschmer

Künstliche Intelligenz erobert unsere Welt. Intelligente Maschinen vereinfachen unser Leben, erschaffen faszinierende virtuelle Welten, ermöglichen ungeahnte Fortschritte in Wissenschaft und Medizin. Gleichzeitig aber kann KI viele Menschen die Existenz kosten, kann neue Kriegsgefahren heraufbeschwören, unsere Privatsphäre zerstören und neue Formen von Herrschaft hervorbringen. In Sammelrezensionen zum Thema stellen wir wichtige Argumente vor.

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Die Bedeutung und Auswirkungen künstlicher Intelligenz (KI) werden seit Jahren leidenschaftlich diskutiert und sind ein Megathema heute. Von einigen werden die denkenden Maschinen als Wundermittel gefeiert, mit denen sich zahlreiche Arbeitsprozesse optimieren lassen. Andere bangen um ihre Jobs und fürchten die vermeintliche Unberechenbarkeit der KI.


Autofahren wird verboten


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Wird die KI in Zukunft das Leben der Menschen vereinfachen oder wird aus dem Traum der künstlichen Intelligenz ein Albtraum und die Menschheit zum Spielball der intelligenten Maschinen? Diesen und anderen Fragen geht der australische Informatiker Toby Walsh, Professor für KI an der University of New South Wales, in seinem Buch It’s alive. Wie Künstliche Intelligenz unser Leben verändern wird auf den Grund. Dabei blickt er zurück auf die Anfänge der künstlichen Intelligenz, betrachtet den aktuellen Stand der Wissenschaft und gibt einen Ausblick darauf, wie sie sich in den kommenden Jahrzehnten entwickeln könnte. Das Buch richtet sich daher nicht an Spezialisten des Fachs, sondern vielmehr an alle an dem Thema Interessierten: an alle, die wissen möchten, wozu KI fähig ist und wohin sie führen kann - im Positiven und Negativen. 

Dabei wird schnell deutlich, dass es selbst unter bekannten Wissenschaftlern unterschiedliche Ansätze zum Umgang mit den künstlichen Maschinen gibt. Einig sind sich alle lediglich darin, dass KI das bestimmende Thema der kommenden Jahre sein wird. Ihre Ursprünge reichen weit zurück. Immerhin beschäftigten sich Gelehrte und Wissenschaftler schon vor Tausenden von Jahren mit der Möglichkeit, denkende Maschinen zu erschaffen - lange bevor Alan Turing in den 1940er-Jahren seine Entschlüsselungsmaschine Enigma entwickelte und damit den Grundstein für die Entwicklung künstlicher Intelligenz legte. 

Doch sollte es noch einmal einige Jahrzehnte dauern, bis die KI auch Einzug in unseren Alltag hielt. Heute sind Smartphones, von Algorithmen gesteuerte Softwaresysteme und Sprachassistenten wie Alexa aus diesem nicht mehr wegzudenken. Laut Walsh ist der Weg zu selbst denkenden Maschinen nicht mehr weit. Bis es so weit ist, dass Maschinen tatsächlich grundlegende Denkarbeiten des Menschen übernehmen können, wird es seiner Meinung nach aber noch etwas dauern. Noch stoßen die Maschinen an logische Grenzen, können im Gegensatz zum Menschen kein Bewusstsein oder Kreativität entwickeln. 

Walshs Blick in die Zukunft der KI legt nahe, dass diese Grenzen durchaus durchbrochen werden können. Die Angst vieler Kritiker vor einer "Unterjochung" der Menschheit durch die denkenden Maschinen teilt er aber nicht. Vielmehr relativiert er die Gefahr, die von der KI ausgeht: "Es gibt sehr viel mehr unmittelbare Gefahren, die ohne Weiteres die Menschheit auslöschen können. Dazu zählen menschengemachte Probleme wie der Klimawandel, die globale Finanzkrise, die kein Ende nehmen will, der globale Krieg gegen den Terror, damit einhergehend das globale Flüchtlingsproblem, das unsere Gesellschaft zu spalten droht, sowie die Überbevölkerung." Der nachweislich hohen Zahl an Stellen, die durch die Automatisierung wegfallen, hält er entgegen, dass durch die Entwicklung der KI wiederum zahlreiche Jobs entstehen würden. In einigen Bereichen aber kommen selbst bei Walsh Bedenken auf. Etwa wenn es um den Einsatz autonomer Waffen geht. Hier fordert er klare Verbote. 

Im letzten Kapitel seines Buches präsentiert Walsh dann zehn Vorhersagen, die davon handeln, was im Jahr 2050 möglich und wahrscheinlich sein wird. Kurz zusammengefasst: (1) "Die autonomen Fahrzeuge werden die Sicherheit im Straßenverkehr fundamental verbessern" - Autofahren wird daher verboten. (2) "2050 holen Sie sich jeden Tag medizinischen Rat von Ihrem Arzt" - dieser Arzt ist eine KI. (3) Avatare lassen berühmte Filmschauspieler der Filmgeschichte - Marilyn Monroe zum Beispiel - wiederauferstehen; Filme werden komplett interaktiv sein, der Zuschauer wird also Teil der Handlung. (4) Computer werden über Einstellungen und Entlassungen entscheiden und menschliche Mitarbeiter zunehmend bei ihrer Arbeit anleiten. (5) Die Benutzeroberfläche von Computern verschwindet im Hintergrund; wir "reden ins Leere hinein" und kommunizieren mit den vernetzten technischen Geräten um uns herum. (6) Ein Roboter begeht einen Bankraub - aber es wird ein Softbot sein, der sich auf elektronischem Wege einschleicht. (7) Deutschland wird Fußballweltmeister - verliert anschließend aber gegen eine Robotermannschaft. (8) "Bis 2050 werden die Ozeane, der Himmel und die Schienen unseres Planeten von autonomen Schiffen, Flugzeugen und Zügen bevölkert sein." (9) "Die Fernsehnachrichten entstehen ohne menschliches Zutun." (10) "Wir überdauern den Tod": 2050 wird es möglich sein, eine Art digitalen Doppelgänger zu hinterlassen, der denkt und spricht wie die verstorbene Person. 

Oder in einem Satz: "Denkende Maschinen werden eine gesellschaftliche Revolution in Gang setzen, die in der Größenordnung an die industrielle Revolution heranreicht." 

Generell plädiert Walsh dafür, im Laufe der Weiterentwicklung denkender Roboter auch die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen, um zu verhindern, dass die Kluft zwischen Arm und Reich noch größer wird und niemand durch die fortschreitende Digitalisierung abgehängt wird. Noch kann die Menschheit entscheiden, wie sie die klugen Maschinen von morgen programmieren will. "Die Botschaft dieses Buches ist letztlich, dass die künstliche Intelligenz uns viele Pfade zeigen kann, gute ebenso wie schlechte, aber dass die Gesellschaft wählen muss, welchen sie einschlagen will, und dass sie dieser Wahl entsprechend handeln muss." 


Die wirtschaftliche Seite der digitalen Revolution


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Aus einer anderen Perspektive - der wirtschaftlichen - betrachten der Wirtschaftsinformatiker Peter Buxmann und der Digitalisierungsexperte und Journalist Holger Schmidt die künstliche Intelligenz. In ihrem Buch Künstliche Intelligenz. Mit Algorithmen zum wirtschaftlichen Erfolg werfen sie einen Blick auf den erfolgreichen Einsatz der denkenden Maschinen und auf die Algorithmen, mit denen das geschieht. Eingebettet in die wichtigsten technischen und ökonomischen Aspekte der KI stellen sie Unternehmen vor, die ihre Produktion bereits zukunftsfähig gemacht haben, darunter große Konzerne von Amazon über SAP bis hin zu VW. Die Autoren lassen Wissenschaftler zu Wort kommen, informieren über Chatbots, Quantencomputing, Gesichtserkennung, sprachbasierte Systeme und geben Einblick in den Einsatz von KI-Anwendungen in den Bereichen Marketing, Vertrieb, Finanzen, Personalwesen, Produktion, Gesundheit sowie Logistik. 

Buxmann und Schmidt wollen Algorithmen und künstliche Intelligenz "entmystifizieren". Sie wollen für jeden verständlich zeigen, dass die denkenden Computer bereits heute vielerorts zum Einsatz kommen, wie sie den Arbeitsalltag der Menschen erleichtern und wohin die Entwicklung gehen wird. "Die Digitalisierung und der Einsatz von KI-Technologien werden in den nächsten Jahren alle Branchen ergreifen. Als Beispiele seien das Gesundheitswesen mit der datenbasierten Unterstützung von Ärzten bei der Behandlung von Patienten sowie die sich im Umbruch befindliche Banken- und Versicherungsbranche genannt." Das wirtschaftliche Potenzial ist groß. Laut einer Studie von McKinsey werde durch den Einsatz von selbst lernenden Systemen das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland bis zum Jahre 2030 um bis zu vier Prozent steigen, führen die Autoren an. 

Kein Wunder also, dass Unternehmen auf der ganzen Welt vermehrt in die künstliche Intelligenz investieren. Fast sieben Milliarden Euro betrug die Investitionssumme, die China etwa im Jahr 2017 in KI-Start-ups steckte. Auch in den USA wächst das Interesse an der Forschung. Europa scheint das Potenzial hingegen noch nicht entdeckt zu haben (oder es gerade zu entdecken). Dabei belegen aktuelle Studien und Auswertungen, dass KI nicht nur die Produktivitätseffekte, sondern auch die Wirtschaftsstruktur erheblich verändern wird. Das wird sich auch auf den Arbeitsmarkt auswirken - im Positiven und Negativen. 

Wie der Umgang mit den denkenden Maschinen gelingen kann, ohne dass menschlicher Input überflüssig wird, zeigt im Buch das Beispiel SAP. Der deutsche Softwarehersteller mit Sitz im baden-württembergischen Walldorf plant, IT-Systeme für Unternehmen noch intelligenter zu machen. Die Unternehmen sollen dadurch zu "sich selbst optimierenden Organisationen" werden. Autonome Geschäftsmodule sollen klassische Routineaufgaben, wie das Bestellen von Materialien, eigenständig übernehmen. Laut SAP werden bis zum Jahr 2030 mehr als die Hälfte der weltweiten Unternehmen mit solchen selbstadaptierenden Modulen ausgestattet sein. 

Auch im Personalwesen oder in der Paketzustellung bedienen sich Unternehmen bereits der KI, um ihre Arbeitsprozesse zu optimieren. Sprachbasierte KI-Dienste wie Amazons Alexa haben es ohnehin schon in unseren Alltag - und unsere Wohnzimmer - geschafft. Buxmann zeigt auch hier Vorzüge der neuen Technik auf. "Mit Computern mittels Spracherkennung zu kommunizieren, bietet für pflege- oder hilfebedürftige Menschen, die den Umgang mit Computern häufig nicht gewohnt sind, eine neue Möglichkeit, um mit Ärzten, Pflegediensten oder versorgenden Unternehmen in Kontakt zu treten." 

Im zweiten Teil des Buchs wird der aktuelle Stand der KI genauer analysiert. Dabei gehen die Artikel auch auf die Herausforderungen der digitalen Revolution ein, ohne dabei Angst vor den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen zu schüren. Stattdessen zeigen die Autoren, welche neuen Geschäftsmodelle sich durch den Einsatz lernender Systeme erschließen lassen und wie beispielsweise die Automobilbranche davon profitieren kann. Vorausgesetzt natürlich, Deutschland verschläft die neue Digitalisierungswelle nicht, mahnen die Autoren. Ein Sammelwerk über die wirtschaftliche Seite der digitalen Revolution, ihre Folgen und Nutzen für die Gesellschaft.


Computer zweifeln nicht


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Und zum Schluss ein Buch, das keines über künstliche Intelligenz ist. Aber dennoch einiges dazu zu sagen hat. Emanuel Kochs Buch handelt vom Zweifel, genauer von der produktiven Kraft des Zweifels. Und obwohl Koch Informatiker ist, kommen Computer in seinem Buch so gut wie nicht vor. Denn dessen Ausgangspunkt und Thema ist das Zweifeln - und eben das können Computer nicht. So die in diesem Zusammenhang entscheidende These des Autors. 

"Zweifeln ist menschlich", sagt Koch, den Zweifel sein Leben lang begleitet haben und der gelernt hat, ihre positive Kraft zu erkennen. In seinem Buch dekliniert der Informatiker, Musiker, Unternehmensberater und Business-Redner die Macht des Zweifels durch. Dabei schöpft er vor allem aus seiner Lebenserfahrung und eigenen Recherchen, weniger aus der philosophischen Literatur (auch wenn Descartes natürlich vorkommt). Kochs These: "Zweifeln ist eine Kompetenz für die echten Herausforderungen des Lebens." Mehr noch: "Der professionelle Umgang mit Zweifeln wird in der modernen Welt immer wichtiger." 

Das betrifft dann vor allem einen zentralen Punkt, zu dem Koch dann auf Seite 176 kommt: "Computer zweifeln nicht." Sie bringen damit eine fundamentale Voraussetzung für Intelligenz nicht mit, so der Autor, der damit die Rede von der "künstlichen Intelligenz" relativiert: Computer handeln logisch, berechenbar, frei von Zweifeln. Zum Problem wird das dann, "wenn es kein Korrektiv mehr gibt, das im Zweifel eingreifen" und den binären Maschinenmodus "von ‚an‘ auf ‚aus‘ schalten kann". Spätestens dann, wenn nicht zweifelnde künstliche Intelligenzen Führungsrollen übernehmen, haben wir mit dem Zweifeln zu lange gezögert, sagt der Autor. Der Hinweis auf die mangelnde Fähigkeit zu Zweifel und Widerspruch ist eines der wichtigsten Argumente in der Debatte um die sogenannte künstliche Intelligenz. 

Dieses Argument hat dann ganz praktische Konsequenzen für das, was wir lernen und worauf wir unsere Fähigkeiten konzentrieren. Die entscheidenden Zukunftskompetenzen lägen auf den fruchtbaren Feldern des Zweifels, betont Koch: Werte, Glauben, unabhängiges Denken, Teamwork, Kreativität. Darauf sollten wir uns konzentrieren, nicht auf Fähigkeiten, mit denen wir in Konkurrenz zu Maschinen treten: abrufbares Wissen und dessen Anwendung in stupiden, unkreativen, repetitiven Prozessen. "Denn dieses Duell gewinnen mit Sicherheit die Maschinen." Nicht "gegen die Maschinen zu arbeiten, sondern mit ihnen", lautet Kochs Schlussfolgerung. 

Das ist mit Sicherheit der entscheidende Punkt. Die entscheidende Frage angesichts einer offenen Zukunft aber wird sein, was Maschinen noch alles zu lernen vermögen (oder wenn nicht zu lernen, dann es perfekt zu simulieren). 


Zitate


"In Reden oder Aufsätzen zu diesem Thema ist es üblich, ein tröstendes Wort zu sagen und zu erklären, dass gewisse menschliche Eigenschaften niemals durch eine Maschine nachgeahmt werden können … Einen solchen Trost kann ich nicht anbieten, denn ich glaube, dass solche Grenzen nicht gezogen werden können … vielmehr glaube ich, dass der Versuch, eine denkende Maschine zu bauen, uns sehr dabei helfen wird herauszufinden, wie wir selber denken." Alan Turing, zitiert in: Toby Walsh: It’s alive

"Maschinen, die denken, haben die unterschiedlichsten Folgen für uns. Ganz oben auf der Liste steht die Gefahr, dass sie womöglich unsere Existenz bedrohen. Weiter unten ist zu vermerken, dass sie unsere Gesellschaft und Wirtschaft transformieren und viele Arbeitsplätze übernehmen werden, die zurzeit mit Menschen besetzt sind." Toby Walsh: It’s alive

"KI-Algorithmen können Bilder malen, Musik komponieren, Texte schreiben und künftig alles, was Ärzte können. Für viele (strukturierte) Fragestellungen ist das Potenzial der Künstlichen Intelligenz allerdings noch lange nicht ausgeschöpft." Peter Buxmann, Holger Schmidt: Künstliche Intelligenz. Mit Algorithmen zum wirtschaftlichen Erfolg

"Computer handeln so, wie wir uns die Welt, vor allem die Business-Welt manchmal wünschen: logisch, berechenbar, frei von Zweifeln. Menschen reagieren darauf, wie die Welt ist: ständig im Wandel, unberechenbar, voller Zweifel." Emanuel Koch: Die positive Kraft des Zweifelns

"Computer zweifeln nicht." Emanuel Koch: Die positive Kraft des Zweifelns

 

changeX 02.04.2019. Alle Rechte vorbehalten, all rights reserved.

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Quellenangaben

Zu den Büchern

: Künstliche Intelligenz. Mit Algorithmen zum wirtschaftlichen Erfolg. Verlag Springer Gabler, Wiesbaden 2019, 206 Seiten, 34.99 Euro (D), ISBN 978-3-662-57567-3

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Osiander

: Die positive Kraft des Zweifelns. Unsicherheit als Erfolgsfaktor. Econ Verlag, Berlin 2019, 256 Seiten, 18 Euro (D), ISBN 978-3-430202701

Die positive Kraft des Zweifelns

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Osiander

: It’s alive. Wie künstliche Intelligenz unser Leben verändern wird. Edition Körber, Hamburg 2018, 352 Seiten, 18 Euro (D), ISBN 978-3-89684-266-4

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Autorin

Katja Reichgardt
Reichgardt

Katja Reichgardt ist freie Journalistin in Berlin. Sie schreibt als freie Mitarbeiterin für changeX.

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