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Neu in Wirtschaft & Management

Und jetzt die Zivilgesellschaft
In der Coronakrise ist nun die Gesellschaft mündiger Bürger am Zug
Und jetzt die Zivilgesellschaft

Lasst uns machen, so das Signal des Staates in der Coronakrise. Das Volk wurde nach Hause geschickt, die Krise verstaatlicht. Doch allein ist der Start überfordert. Ohne eine aktive Beteiligung der Zivilgesellschaft, also jedes Einzelnen, lassen sich Krisen wie diese nicht bewältigen. Gefragt und gefordert ist die mündige Bürgergesellschaft. Mit ihrer Kreativität, ihrem Potenzial zu Selbstorganisation, ihren Gestaltungsmöglichkeiten und mit ihrem Geld. Mit sozialem Engagement und zwischenmenschlicher Hilfe. Ein Appell von Udo Kords. 13.05.2020 zum Essay

Logik der experimentellen Annäherung
"Wir müssen mit der Überforderung tanzen lernen" - ein Gespräch mit Hans A. Wüthrich
Logik der experimentellen Annäherung

Das Dilemma der Führung ist, dass die Referenzen verloren gegangen sind, die Bezugspunkte sicheren Handelns. Alles im Griff haben zu wollen führt in die Überforderung, und die tradierte Managementlehre mit erprobten Lösungsroutinen und Best Practices greift nicht mehr, wo Ungewissheit herrscht. In dieser Lage neue Souveränität zu gewinnen heißt, mit den alten Mustern zu brechen. Und neue Wege zu gehen: experimentieren, ausprobieren, in kurzen Zyklen lernen, viable Lösungen suchen - passende, brauchbare statt der vermeintlich perfekten. Kurz: Der Logik der experimentellen Annäherung folgen. 01.05.2020 zum Interview

Jede(r) zählt
Wie wir Coronapandemie und Klimawandel gemeinsam bewältigen können - ein Interview mit Claudia Kemfert
Jede(r) zählt

Schlagartig hat die Coronapandemie die Klimakrise aus der öffentlichen Wahrnehmung gekickt. Doch der Klimawandel wartet nicht. Beide Herausforderungen stellen sich mit höchster Dringlichkeit. Und beide ähneln sich in Ablauf und Lösung, sagt die Klimaökonomin Claudia Kemfert: Sie erfordern, die Wirtschaft neu auszurichten, beim Pandemieschutz auf Gesundheit und Sicherheit, beim Klimaschutz auf Effizienz und Nachhaltigkeit. Nicht zuletzt zeigt sich in beiden Krisen: Es kommt auf alle an. Auf jeden Einzelnen. 22.04.2020 zum Interview

Pläne B
"Wir brauchen ein Bewusstsein, dass auch alles anders laufen könnte" - ein Interview mit Armin Grunwald
Pläne B

Wir haben in den letzten Jahrzehnten so gelebt, als ginge immer alles so weiter. Die Stabilität der Gesellschaft wurde nicht hinterfragt, auch nicht das Funktionieren der Technik, von der sie abhängt. Wir haben uns zu sehr daran gewöhnt, dass immer alles funktioniert, sagt ein Experte für Technikfolgenabschätzung. Diese unausgesprochenen Gewissheiten sind heute erschüttert. Seine Schlussfolgerung: Wir müssen uns unsere krasse Abhängigkeit von Technologien und Wirtschaftsprozessen ins Gedächtnis rufen. Und brauchen Alternativen. 04.04.2020 zum Interview

Ganzheit der vier Räume
Die Organisation als komplexes Gebilde - ein Gespräch mit Florian Rustler, Nadine Krauss, Daniel Barth und Isabela Plambeck

Was ist eine Organisation? Vor nicht allzu langer Zeit noch hätte man ein Organigramm gemalt: bitte schön. Heute sagt man, eine Organisation sei ein komplexes Gebilde. Aber was heißt das konkret? Fünf Münchner Innovationsberater beschreiben die Organisation als Gebilde mit vier zusammenhängenden Räumen: dem strukturellen, dem operativen, dem zwischenmenschlichen und dem individuellen Raum. Vier Räume, in denen unterschiedliche Themen verhandelt werden. Vier Perspektiven, die die Arbeit in, an und mit Organisationen leiten und strukturieren können. 21.03.2020 zum Interview

Fast jeder Zweite führt
"Führung ist eine Funktion, keine Position" - ein Gespräch mit Ulrich Loth

Flache Hierarchien. Gelten heute als Erfolgsbedingung für zeitgemäße Unternehmen. Als hip. Da lohnt es, sich ein Unternehmen genauer anzusehen, das seit jeher andere Wege geht: Gore. Dort begreift man Führung als Funktion, nicht als Position. Führung kristallisiert sich heraus, wird nicht vergeben. Sie ist geteilt und verteilt. So hält man es seit der Gründung vor gut einem halben Jahrhundert. Zu einer Zeit, da die meisten Unternehmen noch hierarchisch durchgestufte Pyramiden mit militärisch-direktivem Führungsmodus waren. Ein zweiter Blick auf ein Unternehmen, in dem fast jeder Zweite sich als Führungskraft begreift. 04.02.2020 zum Interview

Wie ein Kunstwerk
"Eine Organisation ist wie ein Kunstwerk: etwas, das sich nicht kopieren lässt" - ein Gespräch mit André Weber-Liel von DB Systel

Im Industriezeitalter war die Form des Unternehmens klar. Es gab einen Bauplan für alle Organisationen. Viele glauben, das müsse noch immer so sein. Und suchen nach dem optimalen Modell für die Organisation des 21. Jahrhunderts. Um es zu kopieren. Doch das funktioniert nicht. Es gibt keine Blaupause, kein Standardmodell. Das zeigt auch die Transformation bei DB Systel, dem Digitalunternehmen der Deutschen Bahn. Ein Interview über die Erfahrungen dort. 26.11.2019 zum Interview

Rummmms
Zwei Weltsichten prallen aufeinander - Naomi Klein und Jeremy Rifkin über die Klimakrise

Zwei Bücher. Zwei Weltanschauungen. Ein Thema: Der Klimawandel und wie er aufzuhalten sei. An der Frage eines Green New Deal treten unterschiedliche Sichtweisen und Grundannahmen klar zutage. Aber auch Gemeinsamkeiten. Vor allem mit Blick auf die Dimension des kommenden Umbruchs. 14.11.2019 zur Doppelrezension

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