Neu im Magazin
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Klassengesellschaft akut - zum Buch von Nicole Mayer-Ahuja
Lange Zeit galt es als ausgemacht: Der Klassengegensatz hat seine Bedeutung verloren. Die Klassenzugehörigkeit bestimmt nicht mehr entscheidend über die Verteilung von Lebenschancen, weil die sozialen Schichten durchlässig geworden sind. Sozialer Aufstieg für alle ist möglich. Das war das Credo der bundesrepublikanischen Gesellschaft. Vorbei, sagt die Soziologin Nicole Mayer-Ahuja: Seit die soziale Ungleichheit massiv zugenommen hat, ist die Klassengesellschaft wieder akut. Eine starke These. 27.03.2026 zum Buch-Feature
Die changeX-Buchvorstellungen
Die Bücher des Jahres ausgewählt von pro zukunft und changeX
Die inspirierendsten Bücher des zurückliegenden Jahres. Ausgewählt von pro zukunft und changeX. zu den Buchvorstellungen
Zerstörungslust
ZerstörungslustElemente des demokratischen Faschismus
Carolin Amlinger, Oliver Nachtwey
Wie die Welt denkt
Wie die Welt denktEine globale Geschichte der Philosophie, übersetzt von Frank Lachmann, Karin Schuler und Thomas Stauder
Julian Baggini
Die Exponentialgesellschaft
Die ExponentialgesellschaftVom Ende des Wachstums zur Stabilisierung der Welt
Emanuel Deutschmann
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Unter der arbeitenden Klasse wird hier die wachsende Gruppe jener Menschen verstanden, die ihre Existenz durch den Verkauf der eigenen Arbeitskraft sichern müssen, also Lohnarbeit leisten. Sie werden als Lohnabhängige bezeichnet, denn sie sind zwingend auf die Einkünfte aus dem Verkauf ihrer Arbeitskraft angewiesen, weil sie nicht oder zumindest nicht dauerhaft von Ersparnissen oder anderen Einkommensquellen leben können. Zugleich sind sie insofern ‚abhängig beschäftigt‘, als sie in der Regel weisungsgebunden unter Vorgesetzten arbeiten."
Nicole Mayer-Ahuja: Klassengesellschaft akut


