Neu im Magazin
Nicht mehr im Mittelpunkt
Christian Schuldt über die Neukonfiguration des Ich in der Netzwerkgesellschaft
Beinahe ist nahtlos der lange Prozess der Individualisierung in eine Hyperindividualisierung übergegangen. In eine übersteigerte Ich-Zentrierung, in der das Individuum sich als Dreh- und Angelpunkt der Welt wahrgenommen hat. Das könnte bald Vergangenheit sein. Könnte. Doch was käme danach? Der Soziologe Christian Schuldt hat sich auf eine "Expedition zum nächsten Ich" begeben. In unserem Interview beschreibt er, wie diese neue Identität aussehen könnte: das Ich nicht mehr im Mittelpunkt, sondern als Knotenpunkt eines größeren Ganzen. 28.09.2026 zum Interview
Was stellt die Aufmerksamkeitsökonomie mit unserer Aufmerksamkeit an?
Die Aufmerksamkeitsökonomie hat einen paradoxen Haken. Denn hier hat Aufmerksamkeit keinen Wert an sich. Von Wert ist sie nur als Ware. Anstatt unsere Aufmerksamkeit zu fördern und zu entfalten, wird sie in der Aufmerksamkeitsökonomie ausgebeutet. Es mehren sich die Befunde, dass soziale Medien unsere Aufmerksamkeit stehlen, ja zerstören. Als Einzelne sind wir dagegen machtlos, sagt die Autorin und Filmemacherin Alyssa Loh. Deshalb brauche es eine Bewegung, die Aufmerksamkeit befreit. Drei Bücher und ein Interview zu einem brisanten Thema. 14.07.2026 zum Feature mit Interview
Die changeX-Buchvorstellungen
Die Bücher des Jahres ausgewählt von pro zukunft und changeX
Die inspirierendsten Bücher des zurückliegenden Jahres. Ausgewählt von pro zukunft und changeX. zu den Buchvorstellungen
Zerstörungslust
ZerstörungslustElemente des demokratischen Faschismus
Carolin Amlinger, Oliver Nachtwey
Wie die Welt denkt
Wie die Welt denktEine globale Geschichte der Philosophie, übersetzt von Frank Lachmann, Karin Schuler und Thomas Stauder
Julian Baggini
Die Exponentialgesellschaft
Die ExponentialgesellschaftVom Ende des Wachstums zur Stabilisierung der Welt
Emanuel Deutschmann
Neu im Partnerforum
Je stärker das Individuum auf sich selbst zurückgeworfen wird, desto deutlicher zeigt sich, dass Identität, Orientierung und Handlungsfähigkeit nie allein aus dem Einzelnen hervorgehen."
Christian Schuldt: Nicht mehr im Mittelpunkt


