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Ihre Suche nach "Tag: Schuldt, Christian" ergab 5 Treffer.
Christian Schuldt über die Neukonfiguration des Ich in der Netzwerkgesellschaft / 28.09.2026
Beinahe ist nahtlos der lange Prozess der Individualisierung in eine Hyperindividualisierung übergegangen. In eine übersteigerte Ich-Zentrierung, in der das Individuum sich als Dreh- und Angelpunkt der Welt wahrgenommen hat. Das könnte bald Vergangenheit sein. Könnte. Doch was käme danach? Der Soziologe Christian Schuldt hat sich auf eine "Expedition zum nächsten Ich" begeben. In unserem Interview beschreibt er, wie diese neue Identität aussehen könnte: das Ich nicht mehr im Mittelpunkt, sondern als Knotenpunkt eines größeren Ganzen.
Buchumschau: Titel zur Gesellschaftstheorie nebeneinandergelegt und -gelesen / 05.11.2021
Wo steht und wohin entwickelt sich unsere Gesellschaft? Verharrt sie in der Spätmoderne oder setzt sie an zum Sprung zur nächsten Gesellschaft? Und kann sie die Probleme lösen, die sie heraufbeschworen hat? Alles Fragen, die sich ohne Begriffe wie Komplexität, Kontingenz, System und Perspektive nicht beantworten lassen. Und nicht ohne eine Theorie der Gesellschaft, die das alles in einen Zusammenhang bringt. Multiperspektivität ist das Thema, in der Theorie der Gesellschaft wie in der Gesellschaft selbst.
Mikrotrends - fünfeinhalb Fragen an Christian Schuldt / 12.09.2018
"Mikro" steht für kleinteilige, angepasste Instrumente, Methoden und Lösungen. Darum geht es in unserer Serie. Dieses Mal: Mikrotrends. Mikrotrends sind kleine, symbolische Phänomene, die für ein neues Lebensgefühl, ein neues Marktsegment oder eine neue Produktkategorie stehen. Es sind erste konkrete Signale für das Entstehen neuer Trendströmungen.
Digitalisierung, Komplexität und Kontrollüberschuss von Sinn - ein Gespräch mit Christian Schuldt / 16.12.2016
Digitale Transformation ist kein technologisches Phänomen. Jedenfalls nicht in erster Linie. Sondern vor allem ein sozialer Prozess. Eine Reaktion darauf, dass nicht mehr nur Menschen kommunizieren, sondern zunehmend auch Maschinen. Damit beginnt das Problem. Denn wir Menschen sind immer weniger in der Lage, die Funktionsmechanismen zu durchschauen, nach denen Computer kommunizieren. Es entsteht eine Überschussproduktion an Sinn, der die Komplexität ins Unermessliche steigen lässt. Begegnen lässt sich dem nur durch Erhöhen der Eigenkomplexität. Oder wie Dirk Baecker sagt: Es gilt, Komplexität zu umarmen.
Warum die Jugend verwischt und das Konzept der Generation an ein Ende gekommen ist - ein Gespräch mit Christian Schuldt / 19.06.2015
Eben noch der Hype um die Generation Y, und schon steht die Generation Z vor der Tür. Und dann? Am Ende des Alphabets angelangt, ist es Zeit zu erkennen, dass auch das Generationenkonzept an ein Ende gekommen ist. Weil Jugend verwischt. Fluide wird. Und immer schwerer beschreibbar ist. Wie unsere gesellschaftliche Wirklichkeit insgesamt. Denn heute über Gesellschaft zu reden heißt, über Komplexität zu reden. Eine Trendstudie versucht eine differenzierte Beschreibung. Ein Interview mit dem Autor.



