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Neu im Magazin

Endlich entschlossen handeln
Endlich entschlossen handeln
"Die Treibhausgasemissionen senken, und zwar rasch!" - ein Interview mit Claudia Kemfert

Ja, wir können den Klimawandel noch aufhalten. Wenn es gelingt - aber eben auch: nur, wenn es gelingt, die Treibhausgasemissionen zu senken. Und zwar deutlich schneller und deutlich mehr als bisher. Sagt Claudia Kemfert, Expertin für Energie- und Klimaökonomie am DIW. Sie fordert, endlich entschlossen zu handeln. Hier und sofort: raus aus der Kohle, die erneuerbaren Energien ausbauen, konsequent auf Elektromobilität umstellen, Stromspeicher schaffen, Energieeffizienz verbessern, Energieeinsparpotenziale nutzen, via Emissionsrechtehandel und Besteuerung Kohlendioxid verteuern, dieses für neue Produkte und Technologien nutzen - und nicht zuletzt auch Treibhausgasemissionen kompensieren, wo sie sich nicht vermeiden lassen. Also alles tun, was geht. Alle Hebel nutzen. 13.12.2018 zum Interview

Kompensieren und überkompensieren
Kompensieren und überkompensieren
"Ja, ich bin klimaneutral" - ein Gespräch mit Franz Josef Radermacher

Wenn die Staaten sich nicht einigen können, müssen andere Akteure ran, um dem Klimaschutz zum Durchbruch zu verhelfen: Unternehmen, Städte, Gemeinden, Privatpersonen - jene Menschen vor allem, die mit ihrem aufwendigen Lebensstil überdurchschnittlich viele Treibhausgasemissionen verursachen, die Top Emitter der Welt. Sagt Franz Josef Radermacher. Und fordert, den Hebel woanders anzusetzen. Dort, wo die Effizienz am größten ist - und wo sich die Klimafrage entscheidet: in Afrika und auf dem indischen Subkontinent. Radermacher plädiert für Klimakompensation. Durch Investition in Klimaschutzprojekte. Um klimaneutral zu werden, als Mensch, als Organisation, als Institution, als Staat. 13.12.2018 zum Interview

Die K-Frage
Klimaschutz und Verantwortung

Wenn es ums Klima geht, regiert ein kollektiver Imperativ. Die Staaten müssen es richten. Kaum je geht es um den individuellen Beitrag, um individuelle, persönlich zurechenbare Verantwortung. Elf Tonnen Treibhausgasemissionen verursacht jeder Bundesbürger pro Jahr. Für eine davon kann er nichts. Eine Tonne, das ist der Staatsanteil: die Treibhausgase, die durch staatliche Tätigkeiten in Verwaltung, Infrastruktur und Bildung anfallen. Andere Zwänge mögen hinzukommen. Viele sind auf dem Weg zur Arbeit auf das Auto angewiesen. Viele wohnen in Mietwohnungen, wo sie auf Dämmung und Heizung keinen Einfluss haben. Dennoch bleibt von diesen elf Tonnen ein beträchtlicher Anteil, der von der persönlichen Lebensgestaltung abhängt: ob und wie viel jemand fliegt, ob er oder sie mit dem Auto fährt, mit der Bahn oder dem Fahrrad, ob sie oder er Fleisch isst, regionale und saisonale Produkte kauft, Energie spart oder nicht und so weiter - es sind auch eigene Entscheidungen, von denen die Höhe der persönlichen Emissionen abhängt. Wie damit umgehen? Dazu liefern die beiden Interviews ebenfalls Denkanstöße. Es geht um die eigene Haltung und die eigene Lebenspraxis. 14.12.2018

Die changeX-Buchempfehlungen

Top Ten der Zukunftsliteratur 2018, zusammengestellt von changeX und der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen

 

Es ist schon Tradition bei changeX, im Dezember die inspirierendsten Bücher des zurückliegenden Jahres vorzustellen. In diesem Jahr in neuer Form: als Top Ten der Zukunftsliteratur, gemeinsam ausgewählt mit den Autoren der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen in Salzburg. Ziel: Heterogenität und Perspektivenreichtum. Hier ist unsere Auswahl der Toptitel der Zukunftsliteratur im Jahr 2018. Sachbücher, die gesellschaftliche Entwicklungen kritisch reflektieren und neue Zukunftsperspektiven eröffnen. Kurzrezensionen: Birgit Bahtić-Kunrath (bbk), Hans Holzinger (hh), Stefan Wally (sw), Winfried Kretschmer (wk) zu den Buchempfehlungen

Neu im Partnerforum

Carl-Auer Verlag

Form und Formen
Formen - ein kurzes Interview mit Fritz B. Simon zu seinem Werk

Die Konstruktion von Formen kann als Basis aller menschlichen Erkenntnis und allen Beobachtens betrachtet werden. Sagt Fitz B. Simon. Sein Buch Formen will der Sprachverwirrung im Bereich systemischer Ansätze etwas entgegenzusetzen. Es ist eine Art von Navigationssystem, bietet Orientierung im Theoriedickicht. Leitlinie: Eine saubere Theorie hilft, innovative Praktiken zu schaffen. 11.12.2018 zum Interview

Die erneuerbaren Energien werden immer billiger."

Claudia Kemfert: Endlich entschlossen handeln
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