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Neu in Wissen & Lernen

Fragen nach dem Menschsein
Fünf Bücher über Künstliche Intelligenz - die pro zukunft-Buchkolumne 2|2024
Fragen nach dem Menschsein

Gleich geht’s weiter, erwartbar. Mit der nächsten Version von ChatGPT wird sich das Staunen darüber, was das überarbeitete Sprachmodell der KI alles kann, nochmals steigern. Der Hype geht weiter. Doch die Debatte über künstliche Intelligenz hat einen paradoxen Effekt: Je mehr über die am weitesten entwickelte Form technischer Rationalität gesprochen wird, desto stärker rückt in den Blickpunkt, was uns als Menschen eigentlich ausmacht: unsere Fähigkeit zu Kreativität und Empathie, zu Altruismus und Verantwortung - und nicht zuletzt auch unsere Verletzlichkeit. 17.05.2024 zur Sammelrezension

Harte Arbeit an uns selbst
Mach dich frei! - Svenja Hofert über Denkmuster und mentale Modelle
Harte Arbeit an uns selbst

Mentale Modelle prägen unsere Weltsicht. Es sind stabile Denkmuster, die unserem Denken einen Rahmen geben, es lenken und ihm Sichtweisen, Faustregeln und Heuristiken vorgeben. Dumm nur, wenn die Welt sich ändert, die Modelle aber gleich bleiben. Dann ist ein Musterwechsel gefragt. Ein Buch stellt hundert solcher mentalen Modelle vor, zeigt Alternativen dazu auf und gibt Coaching-Tipps, wie sie sich verändern lassen. Fraglich ist freilich, ob das tatsächlich so einfach möglich ist. Denn mentale Modelle sind stabil und veränderungsresistent. Es ist harte Arbeit, sie zu knacken. Harte Arbeit an uns selbst. 02.02.2024 zur Rezension

Zukunftsbuch 2023
Die Bücher des Jahres ausgewählt von pro zukunft und changeX
Zukunftsbuch 2023

Die inspirierendsten Bücher des zurückliegenden Jahres. Ausgewählt von pro zukunft und changeX: Sachbücher, die gesellschaftliche Entwicklungen kritisch reflektieren und neue Zukunftsperspektiven eröffnen. Bücher für zukunftsweisendes Denken. 05.12.2023 zu den Büchern des Jahres

Entoderweder
Nonbinär ist die Rettung - Michael Ebmeyers Kritik des binären Denkens

Die Genderdebatte hat das Nonbinäre auf die gesellschaftliche Tagesordnung gesetzt und zum Gegenstand einer Emanzipationsbewegung gemacht. Und sie weist zugleich über sich hinaus. Denn sie sei ein Modell für die mögliche Überwindung des binären Schemas. Des Denkens in Entweder-oder-Kategorien. Ein Autor nimmt die Genderdebatte zum Anlass für eine Kritik des binären Denkens. 29.11.2023 zur Rezension

Nicht als Wissende ernstgenommen
Epistemische Ungerechtigkeit - das wegweisende Buch von Miranda Fricker

Ein sperriger Titel, aber eine weitreichende These. Das Buch handelt von der Idee, dass es eine besondere Art von Ungerechtigkeit gibt, die uns spezifisch als Erkennende und Wissende betrifft. Die Philosophin Miranda Fricker nennt dies epistemische Ungerechtigkeit. Die Benachteiligung im Zugang zu Wissen und Erkenntnisressourcen ist demnach keine abhängige Variable bestehender Benachteiligung, sondern eine eigene, systematische Kategorie von Ungerechtigkeit. Ihr wegweisendes Buch liegt nun endlich in deutscher Übersetzung vor. 17.11.2023 zur Rezension

Faltung, Triggerpunkte und nonbinäres Denken
Die changeX-Buchumschau im Herbst 2023

In unserer Buchauslese geht es dieses Mal um ein neues Paradigma, das der Komplexitäts- und Chaostheorie entstammt, um eine besondere Art von Ungerechtigkeit, die uns spezifisch als Erkennende und Wissende betrifft, um polarisierende Debatten und Triggerpunkte in unserer Gesellschaft, um Denkfehler und kognitive Verzerrungen, um ein Menschenbild, das unsere Verletzlichkeit in den Mittelpunkt rückt und um die Genderdebatte als Modell für die Überwindung binären Denkens. 14.11.2023 zur Sammelrezension

Neue, andere Fragen stellen
Transformatives Lernen: Was es bedeutet und wie es gelingen kann - ein Interview mit Saskia Eschenbacher
Neue, andere Fragen stellen

Die tiefgreifenden Veränderungen unserer Zeit erfordern nicht nur ein Mehr an Wissen und Skills, sondern eine neue Art und Weise des Denkens und Handelns. Es gilt, bislang nicht in Frage gestellte, für selbstverständlich genommene Grundannahmen zu hinterfragen. Ihren Einfluss auf unser Denken und Fühlen zu verstehen. Und sie durch einen grundlegenden Perspektivenwechsel zu transformieren. Das ist der Grundgedanke der (kritischen) Theorie transformativen Lernens. Ihr Ziel ist emanzipatorisch: Menschen dabei zu unterstützen, sich von Annahmen zu befreien, die ihre Art zu sein und zu leben einschränken. 30.09.2023 zum Interview

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