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| Liebe Leserinnen und Leser, |
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zum Jahreswechsel ist der automatische Jahrgangszähler auf der Webseite von changeX wieder einmal um ein Jahr nach oben gesprungen. Am Fuß der Seite steht nun eine besondere Marke: "changeX 2001-2026". Und das heißt: Die 25 sind voll! 25 Jahre changeX. Im Januar 2001 online gegangen, hat changeX soeben sein 25-jähriges Jubiläum erreicht. Ein Vierteljahrhundert …
Ein Vierteljahrhundert, in dem die digitale Revolution des Publizierens, der Aufstieg der sogenannten "sozialen Medien" und die daraus resultierenden Medienkrisen unser kleines Magazin gehörig durchgeschüttelt haben. Dennoch: Es gibt uns noch. In dieser Aussage klingt auch die Tonalität an, in der ich dieses Jubiläum begehen möchte. Eher Moll als Dur, eher bedächtig als auf die Pauke hauend. Mit Blick ins Archiv, aber auch nach vorne. Kein Sich-selbst-feiern also. Eher das Jubiläum als Wegmarke in einem Prozess begreifen, dessen Ausgang ungewiss ist. Soweit ein erster, kurzer Blick aufs Jubiläum und 25 Jahre changeX.
In unserem heutigen Beitrag, dem ersten des neuen Jahres, heißt es, sich dem eigenen Denken auf eine vielleicht ungewohnte Weise zu nähern. Es geht darum, lautet die These von Ina Schmidt in ihrem Essay, im Denken selbst eine Richtung einzuschlagen und uns für ein Denken zu entscheiden, das Möglichkeitsräume öffnet. Das bedeutet nicht nur, ins Offene zu denken, sondern den Begriff selbst zu öffnen. In der westlichen Philosophietradition galt der Körper lange als Hindernis fürs Denken, heute aber zeigt sich, dass Denken selbst - auch - körperlich ist. Sprich: Die Trennung zwischen Körper und Geist, zwischen Ratio und sinnlichem Erleben funktioniert nicht. Sie ist selbst parteiisch: ein rationales Konstrukt. Es gilt also, das Denken für den sinnlichen Erfahrungsraum zu öffnen. Mit allen Sinnen zu denken. Um in der Kombination von Abstraktion und Imagination neue Potenziale zu entdecken. Darum geht es: ein Denken, das sinnliche Wahrnehmung mit rationalen Deutungsmustern verbindet. Und beides zu reflektieren versteht.
Eine inspirierende Lektüre und
ein frohes neues Jahr wünscht
Winfried Kretschmer
changeX
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| Neu im Magazin |
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| Mit allen Sinnen denken |
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| Wie wir unseren Denkraum erweitern - ein Essay von Ina Schmidt |
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Es geht darum, im Denken selbst eine Richtung einzuschlagen, lautet die These dieses Beitrags: uns für ein Denken zu entscheiden, das Möglichkeitsräume eröffnet. Das bedeutet nicht nur, ins Offene zu denken, sondern den Begriff selbst zu öffnen. In der westlichen Philosophietradition galt der Körper lange als Hindernis fürs Denken. Heute aber wird klar, dass Denken selbst körperlich ist. Die Konsequenz: Wir sollten das Denken für den sinnlichen Erfahrungsraum öffnen. Mit allen Sinnen denken. Um in der Kombination von Abstraktion und Imagination neue Potenziale zu entdecken.
16.01.2026
zum Essay
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